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Grundlagen zur Erstellung eines Wärme- und Schadstofflastplans für den Wasserkörper „Wattenmeer Jadebusen und angrenzende Küstenabschnitte“ (zusammen mit ifeu–Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg GmbH und Ingenieurbüro Dr.-Ing Manzenrieder und Partner, Oldenburg)

Auftraggeber: Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN), Betriebsstelle Brake / Oldenburg
Projektlaufzeit: 2009

Bildunterschrift
Im Rahmen der laufenden und zukünftig anstehenden Genehmigungsverfahren der geplanten Großkraftwerke im Bereich Wilhelmshaven sowie weiterer industrieller Einleiter aber auch großer Baumaßnahmen in der Innenjade ist es notwendig, zusätzliche Einleitungen (Wärme, Schadstoffe) in das Küstengewässer in ihren Wirkungen in einer Gesamtschau abgesichert zu beurteilen. Der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft Küsten- und Naturschutz (NLWKN), Betriebsstelle Brake/Oldenburg plant hierzu die Erstellung eines Wärme- und Schadstofflastplans für den Bereich Jade und Jadebusen. Als Begrenzung des Betrachtungsraumes wird entsprechend der Einteilung nach der EG-Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) der Wasserkörper „Wattenmeer Jadebusen und angrenzende Küstenabschnitte“ zugrunde gelegt.
Die Arbeitsgemeinschaft aus IFEU, IMP und ARSU hat Grundlagen zur Erstellung des Wärme- und Schadstofflastplans erarbeitet. Der Schwerpunkt der Betrachtung lag auf den Schadstoffeinleitungen. Die Arbeit ist in fünf Module gegliedert:
In Modul 1 und Modul 2 erfolgte eine umfassende Zusammenstellung aller verfügbaren Daten und Kenntnisse zu signifikanten Einleitungen sowie zum Kenntnisstand des Jadesystems. In Modul 3 wurde ein Prognose- und Bewertungswerkzeug entwickelt, dass die Abschätzung der Wirkungen zusätzlicher Schadstoffeinleitungen auf den betrachteten Wasserkörper ermöglicht und die Grenzen einer systemverträglichen Gewässerbenutzung aufzeigt.
Modul 4 widmet sich anschließend der Betrachtung der Wärmeeinleitungen. Es werden die Erkenntnisse aus bestehenden Arbeiten zusammengefasst und daraus Anforderungen an ein Werkzeug zur Beurteilung von Wärmeeinträgen abgeleitet.
In Modul 5 wird daher eine mögliches Konzept für eine Beweissicherung skizziert.

In 2010 wurde die ARSU vom NLWKN mit der Fortschreibung des Schadstofflastplanes beauftragt.