Projekte
Nordwest2050: Perspektiven für klimaangepasste Innovationsprozesse in der Metropolregion Bremen-Oldenburg im Nordwesten (zusammen mit den Universitäten Oldenburg und Bremen sowie weiteren Partnern)
Auftraggeber: Bundesministerium für Bildung und Forschung
Projektlaufzeit: 2010 bis 2013
Nordwest2050 ist einer von insgesamt sieben BMBF-KLIMZUG-Forschungsverbünden, die sich mit der Frage der Anpassungsfähigkeit von Regionen an den Klimawandel befassen. Der Forschungverbund wird von den Universitäten Oldenburg und Bremen getragen, beteiligt sind zahlreiche weitere regionale Forschungseinrichtungen. Ziel von nordwest2050 ist die Erarbeitung einer Roadmap of Change, d.h. eines langfristigen Fahrplans zur Klimaanpassung in der Metropolregion Bremen-Oldenburg bis 2050:
• Wie können Risiken des Klimawandels in der Region reduziert werden?
• Wie kann angesichts unsicherer Entwicklungen die Region robuster und weniger anfällig für externe Einflüsse gestaltet werden? (Resilienz)
• Wie können die sich ergebenden Chancen genutzt und die regionale Wettbewerbsfähigkeit gestärkt werden?
Diesen Fragen wird anhand von drei Branchen nachgegangen, die innerhalb der Region jeweils eine bedeutende wirtschaftliche Rolle spielen: die Ernährungswirtschaft, der Bereich Hafenwirtschaft/Logistik sowie die Energiewirtschaft.
Die Arbeitsgruppe für regionale Struktur- und Umweltforschung GmbH (ARSU) wird sich in Kooperation mit der Universität Oldenburg (Centos – Oldenburg Center for Sustainability Economics and Management) mit der Frage zukünftiger Flächennutzungskonflikte in der Region befassen, die sich aus den neuen Ansprüchen der Energiewirtschaft unter den Bedingungen des Klimawandels und regionaler Klimaanpassungsstrategien ergeben. Im Vordergrund wird dabei die Untersuchung neuer Instrumente des Flächenmanagements stehen.
Informationen zum Forschungsverbund stehen unter www.nordwest2050.de zur Verfügung.
