Projekte
Tempo - Biodiversität und Bebauung auf Zeit
Auftraggeber: Bundesministerium für Bildung und Forschung
Projektlaufzeit: 2003 bis 2007
Das Projekt TEMPO beschäftigte sich mit der Möglichkeit, Biodiversität durch Bebauung auf Zeit zu fördern und zu erhalten. Im Rahmen des Projekts wurde eine solche Möglichkeit unter den Gesichtspunkten von Ökologie, Ökonomie und Architektur untersucht.
In dem von der ARSU bearbeiteten Teilbereich des Projektes wurden die ökonomischen und politisch institutionellen Rahmenbedingungen und Faktoren analysiert, die den Gewerbeflächenbedarf in der Zukunft bestimmen und Einfluss auf den raumzeitlichen Wechsel von Bebauung und Flächennutzung haben. Ausgangspunkt war dabei die Untersuchung der räumlichen Auswirkungen des wirtschaftlichen Strukturwandels auf Standortentscheidungen und den Flächenbedarf von Unternehmen. Die Untersuchungen konzentrierten sich dabei auf die Auswirkungen technischer und ökonomischer Entwicklungen auf die Organisationsstrukturen. Im nächsten Schritt konzentrierten sich die Arbeiten auf die Umsetzungsbedingungen von Modellen der Bebauung auf Zeit. Als Ergebnis wurden die Anforderungen benannt, die auf lokaler kommunaler Ebene erfüllt sein müssen, um diese innovativen Modelle umsetzen zu können.
Veröffentlichungen
- Scheele, U., Kühl, T. & Schadek, U., Temporäre Flächennutzungen, in: . UmweltWirtschaftsForum Vol. 13 (2005) 59-69.
- Scheele, U. & Malz, S. (2007): TEMPO - Biodiversität auf Zeit. Ökonomische Grundlagen. Endbericht. Arbeitsgruppe für Regionale Struktur- und Umweltforschungs GmbH (ARSU), Oldenburg.
- Straßer, H., Draeger, S., Kattwinkel, M., Malz, S., Schadek, U., Scheele, U. & Wolf, R. (2005). TEMPO - Biodiversität und Bebauung auf Zeit. Teilprojekt Modellplanungen. Arbeitsgruppe für Regionale Struktur- und Umweltforschungs GmbH (ARSU), Oldenburg.
- Wolf, R. (2005): Rechtliche Rahmenbedingungen für Bauen auf Zeit und Ermöglichung einer zeitlich limitierten Entwicklung von Biodiversität. Unveröffentlichtes Diskussionspapier, Freiberg.
Die vollständigen Ergebnisse des Forschungsverbundes stehen unter http://www.tempo.uni-oldenburg.de/ zur Verfügung.

