Projekte

Auftraggeber: Niedersachsen Ports GmbH & Co. KG
Projektlaufzeit: 2006 bis 2009
Erweiterung des Nordhafens Stade-Bützfleth: UVS, LBP, FFH-Verträglichkeitsstudie und Spezielle Artenschutzprüfung
Der Hafen Stade-Bützfleth liegt am westlichen Ufer der Elbe, ca. 5 km nördlich vom Stader Stadtkern noch innerhalb der Metropolregion Hamburg. Die vorhandenen Hafenanlagen am seeschifftiefen Wasser sind mit dem bestehenden Umschlag sehr gut ausgelastet und haben keine größeren Kapazitäten mehr frei. Es besteht jedoch zusätzlicher Umschlagsbedarf für bereits am Standort ansässige wie sich neu niederlassende Unternehmen. Durch die zunehmend beengten Verhältnisse im Hamburger Hafen ist außerdem zu erwarten, dass der Umschlag von Containern dort den Umschlagbetrieb anderer Verkehre verdrängen wird. Um zusätzliche Umschlagkapazitäten bereitzustellen, plant Niedersachsen Ports daher eine Erweiterung des bestehenden Nordwest-Kais. Es sollen sowohl zusätzliche Liegeplätze als auch ausreichend große Lager- und Betriebsflächen geschaffen werden. Die ARSU hat gemeinsam mit der NWP Planungsgesellschaft mbH die aus naturschutzrechtlicher Sicht erforderlichen Unterlagen für das wasserrechtliche Planfeststellungsverfahren erarbeitet.
Zusätzlich plante die Electrabel Deutschland AG (EBLD), für die Versorgung eines in Stade-Bützfleth vorgesehenen Kohlekraftwerks, die Errichtung eines Kohleanlegers. Da diese beiden Anlagen nicht nur unmittelbar aneinander grenzten, sondern sich ihre Auswirkungen auf die Umwelt überschnitten, wurden in den Unterlagen teilweise beide Vorhaben zusammen betrachtet. Erstellt wurde eine Umweltverträglichkeitsstudie (UVS) für Hafenerweiterung und Kohleanleger, mit einem integrierten Landschaftspflegerischen Begleitplan (LBP) und einer integrierten Speziellen Artenschutzprüfung (SAP) spezifisch nur für die Hafenerweiterung. In einer weiteren, in sich geschlossenen Unterlage erfolgte die FFH-Verträglichkeitsuntersuchung wiederum für beide Vorhaben. 
Das Vorhaben ruht seit 2009