Projekte

Beweissicherungsmonitoring hinsichtlich der Entnahme und Rückgabe des Kühlwassers (mit Miesmuscheln als Indikatororganismen) (zusammen mit Ingenieurbüro Dr.-Ing. Manzenrieder und Partner, Oldenburg (IMP) & CRM - Coastal Research & Management, Kiel)

Auftraggeber: GDF SUEZ Kraftwerk Wilhelmshaven GmbH & Co. KG
Projektlaufzeit: 2010

Bildunterschrift
Die GDF SUEZ Kraftwerk Wilhelmshaven GmbH & Co KG (GSKW) errichtet im Bereich der Stadt Wilhelmshaven auf dem Rüstersieler Groden südlich der Niedersachsenbrücke und des geplanten JadeWeserPorts ein Steinkohlekraftwerk mit einer elektrischen Leistung von 800 MW. Die Anlage soll im Jahr 2011 mit dem Probebetrieb beginnen und im Jahr 2012 den kommerziellen Betrieb aufnehmen.
Im Rahmen des Genehmigungsverfahrens für die wasserrechtliche Erlaubnis wurde vom NLWKN ein Beweissicherungsmonitoring hinsichtlich der Auswirkung der geplanten Kühlwasserentnahme und Einleitung auf Wasser, Sedimente und Biota gefordert. Die ARSU wurde von GDF SUEZ mit der Erstellung des Gesamtkonzepts beauftragt.
Das Beweissicherungsmonitoring umfasst insgesamt drei Module, die der Überwachung der Auswirkungen der Kühlwassereinleitung dienen. Die konkrete Ausarbeitung und Strukturierung der Module 1 und 2 (Temperatur- und Schadstoffüberwachung in Wasser und Sediment) erfolgte durch die Firma IMP, Oldenburg. Die ARSU entwickelte das Konzept für das Modul 3 (Auswirkungen auf Biota hinsichtlich Temperatur und Schadstoffzusatzbelastung). Als Indikatorart wurden Miesmuscheln gewählt. Die Durchführung der Beprobung erfolgt durch CRM, Kiel. Es werden die Veränderung von Ansiedlungs- und Wachstumsraten der Miesmuscheln und die Schadstoffakkumulation überprüft.
Darüber hinaus sollen Effekte auf benachbarte Muschelkulturflächen untersucht werden.