Projekte
Der Otter auf dem Weg von Ost nach West Verknüpfung des Elde-Müritz-Gewässersystems mit dem Elbetal
Auftraggeber: Allianz Umweltstiftung
Projektlaufzeit: 2004 bis 2006

Der Fischotter ist ein Aushängeschild des Naturschutzes. Er ist ein guter Indikator für intakte Feuchtgebiete, da diese Art am Ende der Nahrungspyramide im Süßwassermilieu steht. Wenn die Bedingungen für die Verbreitung des Fischotters gegeben sind, dann sind auch die Lebensbedingungen für viele weitere Organismen intakt.
Allgemeines Ziel war es, mögliche Otter-Lebensräume grenzübergreifend miteinander zu vernetzen. Der Otter kommt in Mecklenburg-Vorpommern westlich des Schweriner Seengebietes in einer Linie Wismar, Schwerin, Ludwigslust flächendeckend vor. Südlich der Autobahn 24 ist die Nachweisdichte jedoch deutlich geringer.
An dieser Stelle setzte das Projekt an. Ziel des Projektes war es, die Lebens- und Wanderungsbedingungen für den Fischotter zwischen dem Lewitz-Gebiet südlich von Schwerin und der Elbe (beides FFH-Gebiete) so zu verbessern, dass von den vorhandenen Beständen eine Zuwanderung nach Westen erfolgen kann. Ein naturferner , technisch verbauter Abschnitt der Alten Elde wurde auf einer Länge von ca. 15 km renaturiert. Es wurden sieben Wehre für wandernde Arten durchgängig gemacht, Stillgewässer geschaffen, Ufer renaturiert und verschüttete Altarme wieder geöffnet.
