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Bahnstrecke Hamburg - Berlin

Auftraggeber: 
DB ProjektBau GmbH
Laufzeit: 
1991 - 2017
Bau der Festen Fahrbahn Breddin – Glöwen (Foto: ARSU GmbH)
Erneuerung der Brück Havelländischer Großer Hauptkanal (Foto: ARSU GmbH)
Ortsumgehung für die Bahnübergangsbeseitigung Karstädt (Foto: ARSU GmbH)
Grabenaufweitung Kompensationsflächenpool Kuhwinkel (Foto: PAN GmbH)

Für die rund 140 km der Bahnstrecke Hamburg – Berlin im Land Brandenburg wurden alle für die erste Ausbaustufe des Verkehrsprojektes Deutsche Einheit Nr. 2 erforderlichen landschaftsplanerischen Leitungen erbracht. Weitere erfolgten im Rahmen der zweiten Ausbaustufe für einen rund 14 km langen Bauabschnitt und die Beseitigung von zehn Bahnübergängen durch Kreuzungsbauwerke z. T. mit Ortsumgehungen. Das Leistungsspektrum reichte dabei von floristischen und faunistischen Kartierungen über ein baubegleitendes Monitoring bis hin zur ökologischen Baubegleitung. Erstellt wurden eine großräumige Empfindlichkeitsuntersuchung, Variantenuntersuchungen für interne Entscheidungsprozesse, Umweltverträglichkeitsstudien (UVS), Landschaftspflegerische Begleitpläne (LBP) und FFH-Verträglichkeitsstudien (FFH-VS) für einzelne Planfeststellungs- und Plangenehmigungsabschnitte sowie für Eingriffsgenehmigungen nach § 17 Abs. 3 BbgNatSchG, Planänderungs- und Planergänzungsunterlagen sowie Beiträge für die Entwurfsplanung (RiL, RAS). In Zusammenarbeit mit PAN Potsdam erfolgen zurzeit noch die Erstellung von Ausführungsplanungen und Ausschreibungsunterlagen sowie die Bauüberwachung für die Kompensationsmaßnahmen. Zu diesen gehören unter anderem der Rückbau einer Industriebrache in Glöwen sowie waldbauliche, wasserbauliche und Extensivierungsmaßnahmen in Natura-2000-Gebieten bei Perleberg und Neustadt/Dosse.