Sie sind hier

Energie-Infrastruktur

Stauanlagen an den Zu- und Abflüssen des Großen Meeres

Das Große Meer ist ein Flachwassersee in Ostfriesland zwischen Emden und Aurich. Er hat zusammen mit den umliegenden Flächen eine hohe Bedeutung als Lebensraum für Pflanzen und Tiere (Natura-2000-Gebiet). Außerdem hat er eine besondere Bedeutung als Hochwasserspeicherbecken sowie als Wassersport-, Naherholungs- und Feriengebiet. Die vielfältigen Nutzungsansprüche führten aber auch zu Problemen. Um diese zu lösen, wurde im Auftrag der Gemeinde Südbrookmerland ein Sanierungs- und Regionalentwicklungskonzept mit zahlreichen Einzelmaßnahmen entwickelt.

Errichtung und Inbetriebnahme eines Steinkohlekraftwerks bei Wilhelmshaven

ENGIE (früher GDF SUEZ) hat im Bereich der Stadt Wilhelmshaven auf dem Rüstersieler Groden ein Steinkohlekraftwerk mit einer elektrischen Leistung von ca. 800 MW errichtet. Die 1. Teilgenehmigung wurde im November 2008 erteilt, seit Oktober 2015 läuft das Kraftwerk im kommerziellen Regelbetrieb.

Entwicklung eines Fischschutzkonzeptes zur Erreichung der FFH-Verträglichkeit am Standort Stade

Die E.ON Kraftwerke GmbH sowie die Dow Deutschland Anlagengesellschaft mbH planten am Standort Stade die Errichtung von Steinkohlekraftwerken mit Durchflusskühlung. Die E.ON Kraftwerke GmbH hat ihre Planungen zwischenzeitlich aufgegeben. Für den Standort der Dow hat der Rat der Stadt Stade im Juli 2014 den vorhabensbezogenen B-Plan beschlossen.

Beweissicherungsmonitoring zum Kühlwasser für ein Kohlekraftwerk in Wilhelmshaven

Im Rahmen des Genehmigungsverfahrens für die wasserrechtliche Erlaubnis für die Errichtung und Inbetriebnahme des Steinkohlekraftwerks der ENGIE (früher GDF SUEZ) wurde vom NLWKN ein Beweissicherungsmonitoring hinsichtlich der Auswirkung der Kühlwasserentnahme und -einleitung auf Wasser, Sedimente und Biota gefordert. Die ARSU GmbH wurde mit der Erstellung des dafür erforderlichen Gesamtkonzepts beauftragt.

Hochwasserschutzmaßnahmen im Bereich des Lingener Mühlenbachs

Der von der Stadt Lingen (Ems) auf der Grundlage des Rahmenentwurfs "Hochwasserschutz Lingen" geplante Neubau eines Schöpfwerks im Lingener Mühlenbach als Hochwasserschutzmaßnahme zur Sicherung der Wohngebiete in den hochwassergefährdeten Stadtteilen Schepsdorf und Reuschberge ist bereits umgesetzt. Bei Hochwasserereignissen staute sich das Wasser der Ems in den Lingener Mühlenbach zurück und überflutete größere Teile des Stadtgebietes.

Hochwasserschutz an der Ems in Lingen

Da es in der Vergangenheit Überschwemmungen gegeben hatte, plante die Stadt Lingen bereits in den 1980er Jahren an der Ems Hochwasserschutzmaßnahmen zur Sicherung von Wohngebieten in Uferrandlagen. Zu den Maßnahmen gehörten der Bau von Flutmulden und der Neubau bzw. die Erhöhung von Dämmen sowie eine Querschnittsaufweitung und eine Sohlvertiefung der Ems im Bereich der Schepsdorfer Brücke, die inzwischen realisiert wurden.

Leistungen im Bereich Onshore Infrastruktur

  • Erstellung von Umwelt-Fachbeiträgen für Genehmigungsunterlagen:
    UVP-Bericht, Landschaftspflegerische Begleitpläne (LBP), FFH-Verträglichkeitsstudien, Artenschutzrechtliche Fachbeiträge (AFB), Gutachten zur Verträglichkeit mit der Wasserrahmenrichtlinie und der Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie
  • Fachliche Beratung des Vorhabensträgers und Unterstützung in Genehmigungsverfahren, Kommunikation mit Behörden und Verbänden
  • faunistische und floristische Bestandserfassungen und Monitoring
  • ökologische Baubegleitung

Auftraggeber im Bereich Onshore Infrastruktur

sind beispielsweise

  • DB ProjektBau GmbH
  • DEA Deutsche Erdoel AG
  • Dow Chemicals
  • E.ON
  • ENGIE
  • EWE
  • Femern A/S
  • Kommunen
  • TenneT
  • Vattenfall
  • Wintershall

Aktuelle Projekte

Auftraggeber:
Bürgerwind Altenrheine GmbH & Co. KG, Bürgerwind Hörstel GmbH & Co. KG
Laufzeit:
2016 - 2017
Gleisbau
Auftraggeber:
Wirtschafts- und Strukturentwicklungsgesellschaft Landkreis Verden mbH; Firma H.F. Wiebe GmbH & Co.KG
Laufzeit:
2014 - 2017