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Studie zu wirtschaftlichen Aspekten ereignisbezogener Abschaltungen von WEA veröffentlicht

Im Rahmen des FuE-Vorhabens „Anforderungen an technische Überwachungs- und Abschaltsysteme an WEA“ wurde die ARSU GmbH zusammen mit dem 8.2 Ingenieurbüro Holzmüller durch das Kompetenzzentrum Naturschutz und Energiewende (KNE) beauftragt, Ertragseinbußen in der Stromproduktion zu ermitteln, die durch den Einsatz von Antikollisionssystemen zum Vogelschutz an Windenergieanlagen verursacht werden.

In der nun veröffentlichten Studie „Wirtschaftliche Aspekte ereignisbezogener Abschaltungen zum Vogelschutz an Windenergieanlagen. Brutplatzszenarien – Ertragseinbußen – Einfluss auf die Anlagentechnik“ konnte berechnet werden, dass im Durchschnitt jährliche Ertragseinbußen von 0,4 bis 2,3 Prozent pro Anlage zu erwarten sind. Im Vergleich dazu betragen die Ertragseinbußen pauschaler Abschaltungen durchschnittlich 28,6 Prozent pro Jahr.

Für die Berechnungen wurden Flugaktivitätsszenarien für die Zielart Rotmilan entwickelt. Die Datengrundlage stellen umfangreiche Tests des Kamerasystems IdentiFlight sowie eine Vielzahl an Raumnutzungsbeobachtungen dar.

Weitere Angaben zum Projekt sowie den Link zur Studie finden Sie unter:
https://www.naturschutz-energiewende.de/dialog/workshopreihe-technische-systeme/