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Beweissicherungsmonitoring zum Kühlwasser für ein Kohlekraftwerk in Wilhelmshaven

Auftraggeber: 
ENGIE Kraftwerk Wilhelmshaven GmbH & Co. KG
Laufzeit: 
seit 2010
Muschelkollektor
Kollektorband

Im Rahmen des Genehmigungsverfahrens für die wasserrechtliche Erlaubnis für die Errichtung und Inbetriebnahme des Steinkohlekraftwerks der ENGIE (früher GDF SUEZ) wurde vom NLWKN ein Beweissicherungsmonitoring hinsichtlich der Auswirkung der Kühlwasserentnahme und -einleitung auf Wasser, Sedimente und Biota gefordert. Die ARSU GmbH wurde mit der Erstellung des dafür erforderlichen Gesamtkonzepts beauftragt.

Das Beweissicherungsmonitoring umfasst insgesamt drei Module, die der Überwachung der Auswirkungen der Kühlwassereinleitung dienen. Die konkrete Ausarbeitung und Strukturierung der Module 1 und 2 (Temperatur- und Schadstoffüberwachung in Wasser und Sediment) erfolgte durch die Firma IMP INGENIEURE (Oldenburg), die auch die Durchführung dieser Module übernommen hat. Die ARSU entwickelte das Konzept für das Modul 3 (Auswirkungen auf Biota hinsichtlich Temperatur und Schadstoffzusatzbelastung). Als Indikatorart wurden Miesmuscheln gewählt. Die Probenahme erfolgt durch das Team von CRM (Coastal Research & Management, Kiel), das auch die Veränderung von Ansiedlungs- und Wachstumsraten der Miesmuscheln untersucht. Die Auswertung der Schadstoffakkumulation erfolgt durch die ARSU GmbH.