Sie sind hier

Hochwasserschutz an der Ems in Lingen

Auftraggeber: 
Stadt Lingen/Ems
Laufzeit: 
1984 - 2009
Ems-Hochwasser (Foto: ARSU GmbH)
Ems-Hochwasser (Foto: ARSU GmbH)
Ems-Hochwasser (Foto: ARSU GmbH)
Ems-Hochwasser (Foto: ARSU GmbH)

Da es in der Vergangenheit Überschwemmungen gegeben hatte, plante die Stadt Lingen bereits in den 1980er Jahren an der Ems Hochwasserschutzmaßnahmen zur Sicherung von Wohngebieten in Uferrandlagen. Zu den Maßnahmen gehörten der Bau von Flutmulden und der Neubau bzw. die Erhöhung von Dämmen sowie eine Querschnittsaufweitung und eine Sohlvertiefung der Ems im Bereich der Schepsdorfer Brücke, die inzwischen realisiert wurden.

Die ARSU hat diese Planungen seit 1983 begleitet. Bei der Erstellung des ersten Rahmenentwurfs hat sie gemeinsam mit dem damaligen Staatlichen Amt für Wasser- und Abfall (StAWA) eine Konzeption zum Hochwasserschutz erarbeitet. Für die Planfeststellung wurden von der ARSU eine Umweltverträglichkeitsstudie und der Landschaftspflegerische Begleitplan erstellt. Noch vor Abschluss des Verfahrens ergaben sich jedoch mehrere Ergänzungen und Modifikationen der Planung im Bereich links der Ems, die wiederum eine Anpassung der landschaftspflegerischen Begleitplanung erforderlich machten.

Die ARSU hat im Laufe der Jahre für die verschiedenen Planänderungen jeweils eine entsprechende, in sich geschlossene landschaftspflegerische Unterlage erstellt, teilweise mit naturschutzfachlichem Variantenvergleich. Für die von einer Planänderung betroffenen Teilmaßnahmen wurden dabei die Auswirkungen der ursprünglichen Planung und die der geänderten Planung auf Umwelt, Natur und Landschaft gegenübergestellt. Änderungen im Kompensationsbedarf wurden ermittelt und nachvollziehbar hergeleitet. Da die ursprüngliche Planung eine Verbindung der notwendigen Maßnahmen zur Hochwasserretention und zur landschaftspflegerischen Kompensation vorsah, war auch eine Neukonzeption der landschaftspflegerischen Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen erforderlich.