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Machbarkeitsstudie Asserlersand

Auftraggeber: 
Deichverband Kehdingen-Oste
Laufzeit: 
2020
Asselersand
Abbildung 1:        Übersicht über die Lage des Kompensationsgebietes Asselersand Quelle: Kartengrundlage CD Top 50 Nds.; verändert ARSU GmbH 01.07.2020

Im Verbandsgebiet des Deichverbandes Kehdingen-Oste haben ca. 90 % der Deichlänge Unterbestick und müssen nach den neuen Vorgaben der Bestickfestsetzung erhöht werden. Naturschutzfachlich ist hierbei auch immer der FFH-Lebensraumtyp Ästuar betroffen. Als Maßnahmen zur Kompensation (Ersatzmaßnahmen) sind gemäß § 12 Abs. 1 des Niedersächsischen Naturschutzgesetzes (NNatG) solche Maßnahmen definiert, die die durch einen Eingriff zerstörten Funktionen oder Werte des Naturhaushalts oder Landschaftsbilds an anderer Stelle des vom Eingriff betroffenen Raumes in ähnlicher Art und Weise wiederherstellen.

Um diesen Kompensationsanforderungen gerecht zu werden, plant der Deichverband Kehdingen-Oste die Einrichtung eines Kompensationsflächenpools im Außendeichsbereich des Asselersandes. Auf Flächen des Naturschutzgebietes (NSG) Asselersand (außendeichs) besteht die Möglichkeit auf einer Fläche von 195 ha, durch eine ökologische Optimierung der Flächen für die Deichbaumaßnahmen, geeignete Kompensationsmöglichkeiten zu schaffen.

Für diesen Pool hat die ARSU GmbH im Auftrag des Deichverbandes Kehdingen-Oste eine Machbarkeitsstudie erstellt. Ziel dieser Machbarkeitsstudie war es ein naturschutzfachlich sinnvolles, hydraulisch wirksames und bautechnisch umsetzbares Maßnahmenkonzept zu entwickeln. Dieses Maßnahmenkonzept ist mit der Unteren Naturschutzbehörde Stade abgestimmt worden.